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16.02.12

Harte Arbeit fürs luftige Vergnügen

Die Rinde spritzt in alle Richtungen, es riecht nach frischem Holz. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, lacht Dieter Nell. Mit Thomas Ludwig entrindet der Hochseilgarten-Betreiber einen 20 Meter langen Baumstamm. Trotz des kalten Winterwetters schwitzen die beiden Männer. „Das ist ganz schön harte Arbeit“, sagt Dieter Nell. „Schauen Sie sich nur die Rinde an – dick wie die Haut eines 300-jährigen Krokodils.“

Aber er schwört beim Bearbeiten der Stämme für die Seilbahn-Attraktion auf der Landesgartenschau auf Handarbeit. „Großmaschinen schaffen nicht die gleiche Präzision“, bestätigt sein Mitarbeiter Thomas Ludwig. Insgesamt acht Stämme aus Douglasienholz richten die beiden für die Installation her, auf der die Besucher auf 17 Höhenmetern kreuz und quer über den Riedbrunnenpark sausen können. „Wir liegen gut im Zeitplan“, meint Dieter Nell, „mit dem Aufbau beginnen wir Ende Februar, Mitte März wollen wir fertig sein.“